{"id":278,"date":"2022-09-24T20:09:47","date_gmt":"2022-09-24T20:09:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psv-wuppertal-leichtathletik.de\/?page_id=278"},"modified":"2025-05-18T12:41:25","modified_gmt":"2025-05-18T12:41:25","slug":"verein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.psv-wuppertal-leichtathletik.de\/?page_id=278","title":{"rendered":"Hauptverein"},"content":{"rendered":"\n<p>Hauptverein und Abteilungen auf einem Blick<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Vereinsmitglieder, liebe Besucher!<br>Wir vom PSV Wuppertal freuen uns, dass Sie den Weg in unser \u201c<a href=\"http:\/\/www.psv-wuppertal.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Internet-Heim<\/a>\u201d gefunden haben. Auf unseren Webseiten wollen wir unseren Verein ausf\u00fchrlich und mit all seinen Facetten pr\u00e4sentieren. Sie werden \u2013 ob als Vereinsmitglied oder als \u201cNeuling\u201d \u2013 sicher feststellen, dass unser Vereinsleben ebenso reich wie der Sport an sich vielseitig ist. Und vielleicht wird ja Ihr sportliches Interesse (wieder) geweckt und wir d\u00fcrfen gerade Sie demn\u00e4chst als aktives Mitglied begr\u00fc\u00dfen. Bis dahin w\u00fcnsche ich Ihnen viel Spa\u00df beim St\u00f6bern auf unseren Seiten!<br>Der Polizei-Sportverein Wuppertal besteht seit 1921 und hat sich mittlerweile zu einem der gr\u00f6\u00dften Sportvereine Wuppertals entwickelt. Unser besonderes Engagement gilt eindeutig dem Breitensport. Das hei\u00dft jedoch nicht, dass nicht auch etliche Leistungssportler bei uns ihre sportliche Heimat gefunden h\u00e4tten.Wir sehen unser gro\u00dfes Ziel darin, vor allem den Kinder- und Jugendsport in unserem Verein zu f\u00f6rdern. Das erkennt man auch daran, dass immerhin rund 48% unserer etwa 500 Mitglieder Kinder und Jugendliche sind.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Gesch\u00e4ftsstelle<br><br>Gesch\u00e4ftszeiten Montag bis Freitag 8.00 bis 13.00 Uhr<br>Tel.: 0202 \u2013 253-4215<br>Mail:<a href=\"mailto:info@psv-wuppertal.de\">info@psv-wuppertal.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Adresse: Polizei-Sportverein Wuppertal 1921 e.V.<br>Buschland 35<br>42285 Wuppertal<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">100 Jahre PSV Wuppertal 1921 e.V.<\/h2>\n\n\n\n<p>Vor rund einem Jahr, feierte der PSV Wuppertal sein 100- j\u00e4hriges Jubil\u00e4um.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch vor hundert Jahren war `21 kein leichtes Jahr. Der erste Weltkrieg, grade drei Jahre vorbei, war noch zu sp\u00fcren und die Spanische Grippe, die in Deutschland etwa 300.000 und weltweit zwischen 25 und 40 Millionen Menschenleben forderte, klang nur langsam ab. In der Presse jedoch ging es eher um politische Themen, wie den Vertrag von Versailles, als darum, wie die Pandemie das Leben der Bev\u00f6lkerung beeintr\u00e4chtigte.<\/p>\n\n\n\n<p>100 Jahre sp\u00e4ter, 2021, sieht das jedoch ganz anders aus. Verbot man 1921 noch die Berichterstattung \u00fcber die Spanische Grippe, um die Moral der Bev\u00f6lkerung nicht zu schw\u00e4chen, geht das Thema Pandemie heute in allen \u00f6ffentlichen Medien weltweit viral. Das Thema beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche und dazu geh\u00f6rt insbesondere auch der Vereinssport.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geh\u00f6rt nicht nur, dass das Vereinsleben und der Sport seit \u00fcber einem Jahr nahezu nicht mehr stattfinden k\u00f6nnen, sondern auch, dass ein so gro\u00dfartiges Ereignis, wie das 100j\u00e4hrige Bestehen unseres Vereins nur in sehr abgespeckter Version, online, stattfinden kann. Dennoch wollen wir es nicht vers\u00e4umen, diesen Anlass zu nutzen, um aus dem den Alltag beherrschenden Thema auszubrechen und auf 100 spannende, interessante und erfolgstr\u00e4chtige Jahre Vereinsgeschichte zur\u00fcckzublicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 13.11.1921 schlossen sich unter der Leitung von Polizei-Hauptmann Mechow sportlich interessierte Angeh\u00f6rige der Schutzpolizei im damaligen Elberfeld zum Polizei-Verein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen unter den Vereinsfarben schwarz und gelb zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl 100 Jahre dazwischen liegen, stand der Verein, wie auch heute vor der Herausforderung, gen\u00fcgend Mitglieder zu gewinnen, um seinen Bestand zu sichern. Insbesondere die Polizeibediensteten \u00e4lteren Jahrgangs, die mitunter den Krieg mitgemacht hatten, waren nur schwer f\u00fcr den Sport zu begeistern. Und doch gelang es mit der Motivation und dem Enthusiasmus auch des 1. Vorsitzenden, Polizei-Oberleutnant Lanz, innerhalb der kommenden f\u00fcnf Jahre, die notwendigen Mitglieder und Ausr\u00fcstungen zu generieren, um mit der Abteilung <strong>Fu\u00dfball<\/strong> an den Start zu gehen. Doch bereits zwei Jahre sp\u00e4ter konnten erste Erfolge verbucht werden. Die erste Mannschaft wurde Polizeimeister von Rheinland und Westfalen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit nur einer Abteilung wollte sich der Verein nicht zufrieden geben und rief 1923 die n\u00e4chste Abteilung, <strong>Leichtathletik<\/strong>, ins Leben. Mittlerweile wurde der Verein unter der Leitung eines neuen Vorsitzenden, Polizei-Oberleutnant Sieckenius, in \u201e<strong>Polizei-Sportverein Elberfeld-Barmen<\/strong>\u201c umbenannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Durchbruch f\u00fcr mehr Mitglieder und den Mangel an Kapital lieferte dann der Aufbau einer neuen Sportabteilung im Juli 1923, der Abteilung <strong>Handball<\/strong>. Der Sport erfreute sich allgemein einer gro\u00dfen Beliebtheit und man erkannte schnell den Wert dieser k\u00f6rperlichen Ert\u00fcchtigung f\u00fcr den Polizeidienst. Durch die treibende Kraft der 1. Mannschaft, Polizei-Leutnant Brinkmann, entstand ein Aufschwung, der von dem Aufstieg in die 1. Bezirksklasse 1925 gekr\u00f6nt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfolge der Handballer und Fu\u00dfballer blieben nicht unbemerkt und sorgten f\u00fcr einen sprunghaften Anstieg der Vereinsmitglieder. Das f\u00fchrte unweigerlich zur Initiierung weiterer Fachabteilungen. 1926 wuchs der Verein um die Abteilungen <strong>Schwimmen<\/strong>, <strong>&nbsp;Ger\u00e4teturnen <\/strong>und <strong>Boxen <\/strong>an. In diesem Jahr ersuchten auch erstmals Zivilpersonen um die Mitgliedschaft. Die Blume des Vereins erhielt eine weitere Knospe.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in den kommenden Jahren konnte der Verein wesentliche Erfolge \u2013 auch auf internationaler Ebene verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unvergessen bleibt hier Fr\u00e4ulein Grete Heublein, die nicht nur die Gr\u00fcnderin der <strong>Damen-Leichtathletik-Abteilung <\/strong>war, sondern zudem einen Weltrekord im Kugelsto\u00dfen aufstellte und sich als vielfache Westdeutsche- und Deutsche Meisterin einen Namen im Kugelsto\u00dfen und Diskuswerfen machte. Auf der internationalen B\u00fchne gelang es Fr\u00e4ulein Heublein, sich beim Diskuswerfen bei den Olympischen Spielen in Amsterdam 1928 und Los Angeles 1932 erfolgreich zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Den zweiten Weltrekord erzielte der Sportfreund J.W. Teigelkamp mit 16km Faltbootfahren im Jahr 1926.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verein wuchs, nicht zuletzt bedingt des steigenden Bekanntheitsgrades, weiter an und die Abteilungen <strong>Kleinkaliberschie\u00dfen<\/strong> und <strong>Tennis<\/strong> wurden 1927 gegr\u00fcndet. Am 11. M\u00e4rz 1929 beschloss die Generalversammlung schlie\u00dflich, den noch fehlenden Rechtsstatus zu erlangen und vollzog die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wuppertal.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Pflock wurde am 28. Februar 1930 eingeschlagen, da die Mitglieder des aufgel\u00f6sten Vereins Polizei-Sportvereinigung Solingen-Remscheid dem Verein betraten und sich der Polizei-Sportverein Elberfeld-Barmen nun in <strong>Polizei-Sportverein Bergisch-Land e.V. <\/strong>umbenannte. Mit der Umbenennung und einen Anstieg auf nunmehr 800 Mitglieder, \u00e4nderten sich auch die Vereinsfarben von <strong>schwarz<\/strong><strong>-gelb <\/strong>in <strong>gr\u00fcn-wei\u00df.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Und so kam es, dass dem Verein ab 1931 schwere Zeiten bevorstanden. Nachdem durch den Westdeutschen-Spielverband die Aufl\u00f6sung gefordert wurde, sank die Mitgliederzahl auf ca. 400. Die Aufstellung der Landespolizei 1933\/34 forderte dann auch die letzten Mitglieder, sodass nur noch die hartgesottene Stammbesetzung \u00fcbrig blieb, die letztendlich jedoch die Aufl\u00f6sung verhinderte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Aufschwung kam etwa 3 Jahre sp\u00e4ter. 1937 erfolgte die Umbenennung in <strong>Polizei-Sportverein Wuppertal e.V.<\/strong> Mit Aufstellung der beiden Ausbildungshundertschaften in Wuppertal und Remscheid, wuchs die Mitgliederzahl rasch wieder auf 600 an. Der Hauptmann der Schutzpolizei, <strong>Dr. Hersmann<\/strong>, engagierte sich zusammen mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer <strong>Willi Rebein <\/strong>daf\u00fcr, die Abteilungen schnell wieder ins Leben zu rufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Zeitpunkt der ersten gro\u00dfen Sportschau am 31. Juli 1937 und 01. August 1937 konnte der Verein auf eine stolze Mitgliederzahl von ca. 1200 blicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor der zweite Weltkrieg den Sportbetrieb erneut v\u00f6llig zum Erliegen brachte, musste der Polizei-Sportverein Wuppertal e.V. im Jahr 1942 noch einmal in <strong>Sportgemeinschaft der Ordnungsh\u00fcter e.V. <\/strong>umbenannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Ende des Krieges bildete die Blume des Sports nur zaghaft ihre Knospen. Man besann sich jedoch an die Erfolge des Polizei-Sportvereins Wuppertal und stellte im Jahr 1947 erstmals wieder eine Handballmannschaft auf. Die Fu\u00dfballer folgten einige Monate sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die eigentliche Wiedergr\u00fcndung des Vereins ging dann mit der R\u00fcckkehr zum altbew\u00e4hrten einher und man benannte sich erneut in <strong>Polizei-Sportverein Wuppertal 1921 e.V. <\/strong>um. Au\u00dfer dem nie gebrochenen Willen, den Sport wieder aufleben zu lassen, musste man -im Hinblick auf Ausstattung und Sportst\u00e4tten- wieder bei Null anfangen. Dennoch gelang es den Handballern in nur vier Jahren sich zur\u00fcck in die Spitze des Sports und damit in die Oberliga zu k\u00e4mpfen. Leichtathleten und Schwimmer folgten diesem Streben und verzeichneten Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene. Erinnert sei hier an die Sportfreunde Enduwet, Pinoe, Danner, Benike und Keller f\u00fcr den Bereich Leichtathletik sowie die Sportfreunde Hetfeld und Nippert bei den Schwimmern.<\/p>\n\n\n\n<p>Der PSV erfreute sich zunehmend wachsender Beliebtheit. Dem sollte Tribut gezollt werden. Am 13.07. 1956 war es dann endlich soweit. Eine gro\u00dfe Sportschau konnte nun auch in Wuppertal von den Augen von etwa 25.000 Zuschauern im Stadion Zoo begeistert verfolgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in den Folgejahren brachte der PSV immer wieder erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler in unterschiedlichen Abteilungen zum Vorschein. Den Abteilungen Schach, Handball, Basketball, Schwimmen, Faustball und Motorsport gelang dies auch immer \u00f6ffentlichkeitswirksam. Nicht zu vergessen sind dabei aber auch die Idealisten der Abteilungs- und Vereinsvorst\u00e4nde, die es immer wieder schafften, den Verein mit gelungenen Fahrman\u00f6vern aus unruhigen Gew\u00e4ssern in den Sicheren Hafen zu lotsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden Jahre lassen sich allgemein auf den Verein bezogen, nur schwer mit Leben f\u00fcllen. Nachdem das Konstrukt PSV sicher stand, waren es vor allem der Zuwachs und die Erfolge der Abteilungen, die hier exemplarisch Erw\u00e4hnung finden sollen, da sie den PSV ausmachen und im Fokus stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 60er Jahren standen in der Meistertruppe des WSV einige namenhafte Polizeibeamte. Weit \u00fcber Insidergrenzen hinaus sind auch heute noch Namen wie Manfred Kinder, J\u00fcrgen Schmidt oder Klaus Langele bei vielen Sportbegeisterten pr\u00e4sent. Um auch fortan Sportlerinnen und Sportler zu f\u00f6rdern und sie aus den eigenen Polizeikreisen zu generieren, wurde 1968 ein weiterer Meilenstein gesetzt. In diesem Jahr wurde die Leichtathletikabteilung des PSV\/WSV gegr\u00fcndet. Der ein oder andere mag sich in diesem Zuge noch an den damaligen Sachgebietsleiter S I der KPB Wuppertal, Herrn POR Breul erinnern, auf dessen Initiative die Gr\u00fcndung fu\u00dfte. Mit dem Aufbau einer Sch\u00fcler- und Jugendabteilung sorgte man im Jahr 1969 f\u00fcr den n\u00f6tigen Unterbau, der schon ein Jahr sp\u00e4ter unter Leitung des damaligen Jugendtrainers Helmut von den Driesch zwei deutsche Jugendmeister hervorbrachte. 1977\/78 l\u00f6ste sich die Gemeinschaft PSV\/WSV auf, doch blieben die Mitglieder auch weiterhin dem PSV treu. Es zeigte sich bereits 1980, dass eine durchdachte Struktur und Aufgabenverteilung ein Grundpfeiler auch f\u00fcr sportliche Erfolge ist und daf\u00fcr Sorge tragen, dass auch schwierige Zeiten nicht gleich den Niedergang eines Vereins oder dessen Abteilung bedeuten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprechen wir von den 1980 Jahren, so konnten auch die Sportsch\u00fctzen zu diesem Zeitpunkt schon auf eine 14-j\u00e4hrige, mitunter sehr erfolgreiche Vereinsgeschichte zur\u00fcckschauen. Bestand die Sportsch\u00fctzenabteilung in den ersten 6 Jahren nur aus M\u00e4nnern, wurden im Jahr 1972 erstmals Frauen als Mitglieder aufgenommen. Sagenumwobene 36 Jahre, von 1975 bis 2011 stand ein Mann im Fokus der Sportsch\u00fctzenabteilung, der H\u00f6hen und Tiefen begleitete und stets mit Elan und Engagement f\u00fcr seine Sch\u00fctzen einstand. Hartmut Faulstich als Vorsitzender der Sportsch\u00fctzenabteilung des PSV. Er war auch beteiligt an der Initiierung des internationalen Fausfeuerwaffenturniers, dass nach der Fertigstellung der Raumschie\u00dfanlage der Bereitschaftspolizei in Wuppertal im Jahr 1976 \u00fcber 20 Jahre Bestand hatte und Teilnehmer aus den USA, von der GSG9, der Bundeswehr und Spezialeinheiten anderer Beh\u00f6rden ins Bergische Land lockten. Die Sportsch\u00fctzenabteilung brachte bis heute nahezu j\u00e4hrlich Erfolge hervor, die im Jahr 1986 sogar den damaligen Au\u00dfenminister Genscher zur Verleihung eines von ihm gestifteten Ehrentellers auf den Schie\u00dfstand brachte. Die notwendige Schlie\u00dfung des selbigen, stellte die Abteilung vor gro\u00dfe Herausforderungen, denen mit einem anschlie\u00dfenden eigenfinanzierten Wiederaufbau begegnet wurde. 2010 versetzte ein Brandgeschehen der Abteilung den n\u00e4chsten R\u00fcckschlag. Bis 2019 wurden zahlreiche Trainingsst\u00e4tten gesucht, gefunden und wieder verloren. Doch keine dieser Widrigkeiten konnte die Sportsch\u00fctzen in die Knie zwingen und stehen f\u00fcr das im Sport gern verwendete Motto \u201eGib alles, aber niemals auf\u201c und somit ganz im Zeichen des PSV.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine oft untersch\u00e4tze, doch absolut erw\u00e4hnenswerte Abteilung, die ebenfalls seit 1964 einen festen Platz beim PSV Wuppertal hat, bekleiden die Faustballer. Recht fr\u00fch gegr\u00fcndet, blieb aufgrund bestehenden Mitgliedermangels bis zum Jahr 1994 nur der Zusammenschluss mit einer anderen Mannschaft, dem TV Friesen. Doch seit 1994 sind die Faustballer als eigenst\u00e4ndige Abteilung des PSV nicht mehr wegzudenken. Die 350 bis 400 Jahre \u201egeballte\u201c Power, die fortan beim Auftritt einer der beiden Mannschaften auf dem Platz standen, suchen ihres Gleichen. Nach einem Abstieg in die Bezirksliga 1999, ging es darauffolgen bergauf und es gab insbesondere seit den 2000ern immer wieder Erfolge zu verzeichnen. Erfolge, bei denen ein Name nicht wegzudenken ist\u2026. Walter Bauer, der erfolgreich aus dem Freistaat Bayern f\u00fcr uns gewonnen werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Erw\u00e4hnenswert ist, dass vor Beginn der 80er Jahre die Entwicklung der Polizeisportvereine und des Dienstsports der Polizei \u00fcberwiegend parallel verlief. Zwischenzeitlich bestand das Anspruchsdenken, Polizeisportvereine k\u00f6nnten die Probleme, die seinerzeit im Bereich des Dienstsports entstanden, auffangen k\u00f6nnten. Hier wurde jedoch sehr schnell und deutlich klargestellt, dass die Polizeisportvereine keine Alternative-, sehr wohl jedoch eine unterst\u00fctzende Komponente darstellen k\u00f6nnen. Die immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Anforderungen an die Polizeibediensteten und der vorherrschende Schichtdienst lie\u00dfen zumeist keine M\u00f6glichkeiten offen, an regul\u00e4ren Sportangeboten teilzunehmen. Dies war der Ankerpunkt f\u00fcr die Verantwortung der Polizeisportvereine. Seinerzeit wurde aus repr\u00e4sentativen Zwecken Wert darauf gelegt, dass der Vorsitzende, dessen Vertreter sowie der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Polizeisportvereine ein Polizeibeamter im aktiven, gehobenen oder h\u00f6heren Dienst sein sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>1980 hatte aber noch mehr zu bieten als nur die Erkenntnis, dass wo Polizeisport draufsteht, auch Polizeisport drin sein sollte. Als Sportabzeichengruppe trat die heutige Sportgruppe 50+ erstmals auf den Plan. Zun\u00e4chst ging es darum, die Polizeibeamt*innen auf die j\u00e4hrliche Abnahme des Sportabzeichens vorzubereiten. \u00dcber 500 Absolvent*innen brachte die Abteilung allein bis zum Jahr 2005 hervor. Und lag der Altersdurchschnitt anfangs noch bei etwa 45 Jahren, kann man heute auf einen nicht zu verachtenden Schnitt von 77,76 Jahren stolz sein, der nicht zuletzt auch der andauernden aktiven Teilnahme einiger Gr\u00fcndungsmitglieder zu verdanken ist. Helmut von den Driesch, der bereits im Bereich der Leichtathletik genannt wurde, ist eines dieser Mitglieder. Elementar f\u00fcr diese Gruppe ist neben der sportlichen Aktivit\u00e4t auch der kulturelle-\/gesellschaftliche Aspekt, denn grade die \u201e\u00e4ltere\u201c Generation wird durch die Genrationen X und Y gerne vergessen. Sport verbindet, nicht nur interkulturell, sondern auch Generationen, was im PSV und durch die Sportgruppe 50+ eindrucksvoll bewiesen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wesentlicher Baustein der PSV-Geschichte, der weniger mit dem sportlichen Aspekt zu tun hat, sollte hier nicht unerw\u00e4hnt bleiben. Im Jahr 1993 startete der Bau des Vereinsheims unter tatkr\u00e4ftiger Mithilfe unseres damaligen Vorsitzenden, dem ehemaligen Laufwunder J\u00fcrgen Schmidt, zahlreicher Vereinsmitglieder und gro\u00dfz\u00fcgiger Unterst\u00fctzung der Stadtsparkasse Wuppertal. Seitdem ist das Vereinsheim immer ein Anlaufpunkt f\u00fcr unsere Sportler und schlie\u00dflich auch f\u00fcr den Vorstand, der die R\u00e4umlichkeiten gerne f\u00fcr Sitzungen aller Art in Anspruch nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass der PSV Wuppertal mehr ist, als \u201enur\u201c ein Sportverein. Denn neben den \u201eklassischen Sportarten\u201c d\u00fcrfen wir auch eher seltene Abteilungen und Kurse unter unserem Namen f\u00fchren. Bereits mehr als 30 Jahre Vereinsgeschichte schreiben zum Beispiel unsere Taucher, die zun\u00e4chst als Teil der Schwimmabteilung, seit 2006 sogar als eigenst\u00e4ndige Abteilung die heimischen Gew\u00e4sser (un-)sicher machen. Inlineskating erfreut sich ebenfalls einer nicht unerheblichen Beliebtheit und zuletzt konnten wir sogar Trampolinspringer f\u00fcr uns gewinnen. Und mit Kursen wie Selbstverteidigung f\u00fcr Frauen oder Fahrsicherheitstraining, werden wir dem \u201epolizeilichen\u201c Aspekt unseres Vereins gerecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Rede davon ist, dass wir zuletzt noch eine weitere Abteilung generieren konnten, sprechen wir von der j\u00fcngsten Vergangenheit. Wurden die vergangenen Jahrzehnte \u00fcberwiegend von den sportlichen Leistungen unserer Mitglieder getragen, wollen wir uns nun noch einmal der Entwicklung des Gesamtvereins widmen. Bei allen Ver\u00e4nderungen und Problemen, war die Stetigkeit und Verl\u00e4sslichkeit des Vorstands immer ein sicherer Anker. Allein die vergangenen 17 Jahre war Wolfgang Lonken erster Vorsitzender des Vorstands und somit eine feste Gr\u00f6\u00dfe. Die Jahre, in denen es \u201ewie geschmiert\u201c lief, die Mitgliederzahlen sich in einem Bereich um die 2500 bewegten und unsere Sportst\u00e4tten nahezu keine W\u00fcnsche offen lie\u00dfen, fallen selten ins Gewicht. Die Finanzen stimmten und stimmen dank Harald, sodass wir gr\u00fcne Zahlen schreiben und Christa hat als gute Seele mit ihrem unerm\u00fcdlichen Engagement stets ein offenes Ohr und eine Antwort auf fast jede Frage.<\/p>\n\n\n\n<p>Analog zum schon lange durchgef\u00fchrten Wechsel der Farben der L\u00e4nderpolizeien von gr\u00fcn zu blau, passte auch der PSV seine Vereinsfarben in den vergangenen Jahren an und erstrahlt jetzt in blau und wei\u00df. Das Kapital des PSV auf einem H\u00f6chststand, eine gro\u00dfe und stabile Anzahl an Mitgliedern und eine gute Gesamtatmosph\u00e4re lie\u00dfen nahezu keine W\u00fcnsche offen. Die Schlie\u00dfung des Schwimmbads und die Aussicht, dass auch die anderen Sportst\u00e4tten zuk\u00fcnftig nicht mehr in dem Umfang wie bisher genutzt werden k\u00f6nnen, bremsten das Hoch zwar ein, f\u00fchrten aber nur zu noch mehr Engagement und Kreativit\u00e4t im Umgang mit dieser Situation. Und so h\u00e4tte im Januar 2019 noch niemand f\u00fcr m\u00f6glich gehalten , was dem gesellschaftlichen Leben und insbesondere dem Sport fortan bevorstand und das Vereinsleben auch im Jahr des 100j\u00e4hrigen Bestehens nachhaltig beeinflusst. Die Coronapandemie h\u00e4lt die Welt in Atem.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem weder Kosten noch M\u00fchen gescheut wurden, um die Aufrechterhaltung des Vereinssports zu gew\u00e4hrleisten, gab es zahlreiche Abg\u00e4nge aus dem Verein. Abteilungen wurden geschlossen und die Vereinskasse schmolz, da wir auf die Mitgliedsbeitr\u00e4ge soweit wie m\u00f6glich verzichteten. Im Vordergrund des PSV Wuppertal steht auch in diesen Zeiten der Mensch. Und so sind wir stolz auf- und dankbar f\u00fcr jedes Mitglied, das uns auch weiterhin begleitet und in dieser neuen, besonderen Form auf 100 Jahre Polizeisportverein Wuppertal anst\u00f6\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>In den kommenden Monaten werden wir monatlich eine Abteilung unseres Vereins vorstellen und so versuchen, dem hundertj\u00e4hrigen Bestehen des PSV auch zu Coronazeiten gerecht zu werden. Daneben pr\u00e4sentieren sich einige Vorst\u00e4ndler unter dem Motto \u201eWas ist der PSV f\u00fcr mich?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,<\/p>\n\n\n\n<p>Die sinkenden Inzidenzzahlen machen Hoffnung darauf, dass wir bald wieder mit dem Vereinssport beginnen und unserem origin\u00e4ren Zweck, der F\u00f6rderung der Gesundheit, Menschen zusammen zu bringen und einen Ort f\u00fcr Freude und Spa\u00df darzustellen, dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir danken euch f\u00fcr eure Unterst\u00fctzung und freuen uns auf die n\u00e4chsten 100 Jahre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hauptverein und Abteilungen auf einem Blick Liebe Vereinsmitglieder, liebe Besucher!Wir vom PSV Wuppertal freuen uns, dass Sie den Weg in unser \u201cInternet-Heim\u201d gefunden haben. Auf unseren Webseiten wollen wir unseren Verein ausf\u00fchrlich und mit all seinen Facetten pr\u00e4sentieren. 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